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Online-Zeitzeugengespräch mit dem Holocaust-Überlebenden Ernst Grube - vom ISFBB

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ClubBildung
Mittwoch, 15.09.2021 | 19:00 – 21:00 Uhr

Anlässlich des 86. Jahrestag der Verkündung der rassistischen "Nürnberger Gesetze" ist der 88-jährige Holocaust-Überlebende Ernst Grube für ein Online-Zeitzeugengespräch über Zoom virtuell bei der ISFBB zu Gast.

Ernst Grube wurde 1932 in München geboren. Seine Mutter war jüdisch, sein Vater evangelisch. Nach der Zerstörung der Münchner Hauptsynagoge im Juni 1938 wurden die unmittelbar angrenzenden Gebäude der israelitischen Kultusgemeinde in der Herzog-Max Straße "arisiert", d.h. geraubt. Die Grube-Familie wurde aus ihrer dortigen Mietwohnung vertrieben. In ihrer Not brachten die Eltern Ernst und seine beiden Geschwister zwei Tage vor dem Novemberpogrom 1938 in ein jüdisches Kinderheim. Fast alle der dort untergebrachten Kinder wurden von den Nationalsozialisten deportiert und ermordet. Ernst und seine beiden Geschwister mussten ab Frühjahr 1942 in das „Judenlager Milbertshofen", später in ein weiteres Lager in Berg am Laim. Drei Monate vor Kriegsende wurden die Grube-Kinder und ihre Mutter in das Ghetto Theresienstadt deportiert, wo sie bis zur Befreiung am 8. Mai 1945 inhaftiert waren.


Die Lebensgeschichte von Ernst Grube soll in dem Buch "Die letzten Zeugen" von Birgit Mair veröffentlicht werden. Hierfür erbitten wir Spenden. Ab einer Spende von 30 Euro schicken wir Ihnen die erste Auflage des Buches kostenfrei zu. (Bitte Adresse angeben).

Spendenkonto: ISFBB e.V., IBAN: DE10700205000008893000 BIC: BFSWDE33MUE, Bank für Sozialwirtschaft München, Stichwort: Ernst Grube


Termin: Mittwoch, 15. September, 19 bis 21 Uhr, Online über Zoom, kostenfrei!

Anmeldungen: 

Per E-Mail an: info@isfbb.de

Zwecks Punktegutschrift bitte bildung@fcn.de in cc setzen.

Anmeldeschluss: 15. September 2021, 15 Uhr.

Spenden werden erbeten: ISFBB e.V., IBAN: DE10700205000008893000, Stichwort: Hannes Heer


Veranstalter:innen: ISFBB e.V. in Kooperation mit dem Jugendforum Nordstadt/Planerladen e.V. Dortmund sowie der Jüdischen Kultusgemeinde Erlangen. 

Bilder: Birgit Mair, Ernst Grube

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