Der 1. FC Nürnberg hat in Zusammenarbeit mit dem Gymnasium Weißenburg ein Projekt zum Thema Nachhaltigkeit ins Leben gerufen. Im Rahmen dieses Pilotprojekts setzten sich die Schüler*innen intensiv mit den Themen Ernährung, CO2-Fußabdruck und nachhaltigem Handeln im Stadion auseinander und entwickelten dabei spannende Ansatzpunkte.
Zum Auftakt des Projekts erhielten die Jugendlichen eine Einführung in das Thema Nachhaltigkeit und Fußball sowie in die Prinzipien einer planetenfreundlichen Ernährung im Alltag und im Stadion. Sie lernten, wie eine klimafreundliche Gestaltung von Speisen und Getränken die Umweltbilanz positiv beeinflussen kann. Gemeinsam analysierten sie die Auswirkungen verschiedener Ernährungsgewohnheiten auf den CO2-Fußabdruck und berechneten diesen mithilfe eines Klimarechners – ein Aha-Erlebnis, das viele zum Nachdenken anregte.
Im nächsten Schritt wurden die Schüler*innen selbst aktiv: In kleinen Teams entwickelten sie kreative Ideen und Projekte, wie Nachhaltigkeit im Stadion weiter gestärkt werden könnte – insbesondere im Bereich Catering. Die Ergebnisse waren vielseitig und innovativ: Die Schüler*innen schafften es auf unterschiedlichste Weise den CO2-Fußabdruck von Lebensmitteln im Stadion greifbar und fußballnah abzubilden.
Das Projekt machte nicht nur deutlich, wie wichtig Nachhaltigkeit im Sport ist, sondern ermutigte die Schüler*innen auch dazu, eigenverantwortlich und lösungsorientiert an einer nachhaltigeren Zukunft mitzuwirken. Besonders inspirierend war dabei der kreative Ansatz, der die Verbindung zwischen Umweltbewusstsein und Fußball praktisch erlebbar machte. Dieses Projekt zeigt eindrucksvoll, wie sich junge Menschen einbringen können und wollen – im Sport und darüber hinaus.
Die Schüler*innen haben mithilfe des Klimarechners für Lebensmittel und anhand des Catering Angebots des Max-Morlock-Stadions ausgerechnet, welche Lebensmittel gut fürs Klima sind oder welche noch Verbesserungspotenzial mit sich bringen: